AWV macht Gebühren planbar: Abfallgebühren bleiben bis 2029 stabil
Amtliche Bekanntmachung des Abfallwirtschaftsverbands Kreis Groß-Gerau
Pressemitteilung: 05/2026
Veröffentlichungsdatum: 22.09.2026
Kurzbeschreibung: AWV macht Gebühren planbar: Abfallgebühren bleiben bis 2029 stabil
Verfasser: Joachim Freitag
AWV macht Gebühren planbar: Abfallgebühren bleiben bis 2029 stabil
Gernsheim, 21.09.2026 – Planungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger im Verbandsgebiet des AWV Kreis Groß-Gerau: Die Abfallgebühren bleiben nicht nur im kommenden Jahr stabil, sondern für weitere drei Jahre – bis einschließlich 2029. Damit setzt der Abfallwirtschaftsverband ein starkes Zeichen für Verlässlichkeit, wirtschaftliches Handeln und eine vorausschauende Gebührenpolitik.
Was andernorts angesichts steigender Kosten immer schwieriger wird, gelingt dem AWV: Die Gebühren bleiben über einen langfristigen Zeitraum auf dem bisherigen Niveau. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das vor allem eines: Sie können auch in den kommenden Jahren zuverlässig mit den bestehenden Gebühren kalkulieren.
„Drei weitere Jahre Gebührenstabilität sind eine gute Nachricht für die Menschen in unserem Verbandsgebiet und gleichzeitig ein Beleg dafür, dass sich wirtschaftliches und vorausschauendes Handeln auszahlt“, erklärt AWV-Geschäftsführer Joachim Freitag. „Wir haben unsere Strukturen und Kosten genau im Blick und arbeiten kontinuierlich daran, die Gebühren für unsere Bürgerinnen und Bürger so stabil wie möglich zu halten.“
Seit 2020 erfolgreich auf stabilem Gebührenniveau
Bereits seit der Übernahme der Aufgaben durch den AWV im Jahr 2020 verfolgt der Verband konsequent das Ziel, eine leistungsfähige Abfallwirtschaft mit einer möglichst geringen finanziellen Belastung für die Bürgerinnen und Bürger zu verbinden.
Dabei konnten die Gebühren im Vergleich zur früheren Situation dauerhaft um rund eine Million Euro jährlich reduziert werden. Gleichzeitig wurde das Leistungsangebot weiterentwickelt und an die Anforderungen einer modernen Abfallwirtschaft angepasst.
Dass die Gebühren nun bis einschließlich 2029 unverändert bleiben, ist deshalb ein weiterer wichtiger Meilenstein.
Wirtschaftlichkeit kommt bei den Bürgern an
Die langfristige Gebührenstabilität ist das Ergebnis einer Vielzahl wirtschaftlicher Entscheidungen. Der AWV setzt unter anderem auf langfristige und wirtschaftlich günstige Verträge mit Dienstleistern, eine effiziente Organisation sowie eine kontinuierliche Überprüfung der eigenen Strukturen und Prozesse.
Auch bei der Planung von Fahrzeugen und Ressourcen wird darauf geachtet, vorhandene Kapazitäten möglichst effizient einzusetzen und unnötige Kosten zu vermeiden.
Diese konsequente Kostenkontrolle schafft den finanziellen Spielraum, um die Gebühren langfristig stabil zu halten.
Drei Jahre Sicherheit – trotz steigender Anforderungen
Die kommenden Jahre werden für die Abfallwirtschaft nicht einfacher. Gesetzliche Vorgaben, steigende Anforderungen an die Verwertung und Entsorgung sowie zusätzliche Kostenfaktoren wie die CO₂-Bepreisung stellen die Branche vor Herausforderungen.
Umso wichtiger ist die langfristige Perspektive.
„Wir wissen, dass die Rahmenbedingungen nicht einfacher werden. Gerade deshalb ist es wichtig, heute solide zu wirtschaften und vorausschauend zu planen“, so Joachim Freitag. „Unser Ziel ist es, die Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger zuverlässig sicherzustellen und gleichzeitig die Gebührenbelastung so gering wie möglich zu halten.“
Moderne Abfallwirtschaft braucht Innovation
Gebührenstabilität bedeutet für den AWV dabei nicht Stillstand. Der Verband arbeitet gleichzeitig daran, die Abfallwirtschaft weiter zu modernisieren und nachhaltiger zu gestalten.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem Abfallvermeidung, eine bessere Trennqualität, Ressourcenschonung und Digitalisierung. Moderne Technologien – beispielsweise KI-gestützte Systeme zur Erkennung von Fehlwürfen im Biomüll – können dabei helfen, die Qualität der Abfälle zu verbessern und langfristig Kosten und Ressourcen zu sparen.
Der Anspruch des AWV ist klar: Eine moderne Abfallwirtschaft soll wirtschaftlich, nachhaltig und bürgernah sein.
Verlässlich bis 2029
Mit der Entscheidung, die Abfallgebühren für weitere drei Jahre bis einschließlich 2029 stabil zu halten, schafft der AWV ein hohes Maß an Planungssicherheit.
Fünf Jahre in Folge stabile Gebühren waren bereits ein starkes Signal. Drei weitere Jahre Gebührenkonstanz setzen dieses Signal fort.
Der AWV steht damit für eine Abfallwirtschaft, die nicht nur heute funktioniert, sondern auch morgen finanzierbar und leistungsfähig bleibt.
Verlässlich.Wirtschaftlich.Nachhaltig.
Der AWV Kreis Groß-Gerau – für eine Abfallwirtschaft mit Zukunft.